Drogentests im Mekonium

Der Konsum von Drogen auch während der Schwangerschaft hat in den letzten Jahren zugenommen. Er stellt eine ernste Gefahr für die normale Entwicklung des Feten dar. Mekonium – auch Meconium, erste Stuhlprobe nach der Geburt, oder Kindspech genannt – ist ein bewährtes Probenmaterial für den Nachweis eines Drogenkonsums im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft.

Mit einem schnellen LC-MS/MS-Verfahren können je nach Fragestellung die Konzentrationen von Substanzen der folgenden Gruppen ermittelt werden:

  • Amphetamine/Methampehtamine
  • Benzodiazepine (inkl. Z-Substanzen)
  • Cannabinoide
  • Cocain
  • Ketamin
  • Methadon
  • Opiate
  • Opioide

Hinweis: Mekonium soll unverzüglich zum Labor verschickt werden. In einer tiefgefrorenen Probe (-15 °C) sind Drogen bis zu neun Monate im Mekonium stabil.

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Abstinenzbeleg (z. B. für MPU)

Abstinenzbeleg (z. B. für MPU)

Erfolgte der Verlust der Fahrerlaubnis auf Grund eines Vorfalls wegen Alkohol oder Drogen am Steuer, wird den Probanden vor der eigentlichen Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) regelmäßig die Erbringung eines Alkohol- bzw. Drogenabstinenz-Nachweises auferlegt.

Blut/Serum

Blut/Serum

Toxikologische Untersuchungen im Blut, Blutserum oder Blutplasma werden vorrangig dann vorgenommen, wenn es um die Einschätzung der akuten Beeinflussung eines Probanden durch einen bestimmten Wirkstoff geht.

Getrocknetes Blut

Getrocknetes Blut

Die weit verbreitete Anwendung von getrocknetem Blut beim Neonatalscreening auf Stoffwechselerkrankungen in den letzten Jahrzehnten hat die Einsatzmöglichkeit dieses Probenmaterials überzeugend unter Beweis gestellt. Zunehmend wird auch die Tauglichkeit von DBS bei Drogenuntersuchungen, bei Dopingkontrollen als auch beim therapeutischen Drug Monitoring geprüft.

Urin

Urin

Die Durchführung eines Drogen-Screenings im Urin ist die am weitesten verbreitete Untersuchungsmethode. Im Urin lassen sich alle Drogenwirkstoffe bzw. deren Abbauprodukte, in Abhängigkeit von der Art des aufgenommenen Wirkstoffes, mehrere Tage bis zu einer Woche lang nachweisen lassen.

Haar

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Die Untersuchung von Haarproben auf Drogenwirkstoffe hat sich in den letzten Jahren verstärkt durchgesetzt. Während des ständigen Haarwachstums (ca. 1 cm pro Monat beim menschlichen Kopfhaar) werden die in der Zwischenzeit aufgenommenen Drogenwirkstoffe und deren Abbauprodukte mit in die Haarmatrix eingebaut und dort gespeichert.

Speichel

Speichel

Die Untersuchung von Speichelproben auf Drogenwirkstoffe stellt eine recht moderne Alternative zur Untersuchung von Blutproben dar. Besonders bei Untersuchungen am Arbeitsplatz kann hier ohne medizinischen Eingriff eine Probe gewonnen werden, um eine momentane Drogenbeeinflussung des Probanden zu überprüfen.

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