Ethylglucuronid im Urin

Ethylglucuronid (EtG) wird in der Leber zu einem geringen Anteil aus dem getrunkenen Alkohol gebildet und dann nach und nach über den Urin ausgeschieden. In Abhängigkeit von der getrunkenen Alkoholmenge kann dann das Ethylglucuronid 12 bis 48 Stunden im Urin nachgewiesen werden. Der Nachweis von EtG im Urin dient somit als kurzfristiger Untersuchungsparameter, um eine Alkoholabstinenz der zurückliegenden 1 bis 2 Tage zu belegen. Alle Lebensmittel, welche Alkohol enthalten (z. B. Pralinen, Kefir, vergorene Säfte und alkoholfreies Bier) können in geringem Maße zur Bildung des EtG’s beitragen und sollten während der Abstinenzphase nicht konsumiert werden. Dementsprechend sollte auch von der Verwendung alkoholhaltiger Kosmetikprodukte oder der Einnahme alkoholhaltiger Medikamente abgesehen werden.

Für bestimmte Fragestellungen (z. B. Alkoholabstinenz für die MPU) werden für einen definierten Zeitraum eine bestimmte Anzahl von Urintests auf EtG verlangt, um eine Alkoholabstinenz zu beweisen. Der Proband wird dafür unverhofft zu einem ihm unbekannten Termin einbestellt und muss dann innerhalb von 24 h die Urinprobe unter Sichtkontrolle abgeben. Sind alle Urinkontrollen negativ auf EtG getestet und die Rahmenbedingungen des Urinkontrollprogramms eingehalten worden, kann die Alkoholabstinenz für den gesamten Zeitraum angenommen werden.

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Ethyglucuronid im Haar

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Blutalkohol

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Bundesweite ADM-Testungen

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In sicherheitsrelevanten Bereichen erfolgen zunehmend verdachtsunabhängige Untersuchungen auf Alkohol und Drogen in Form von Stichproben am Arbeitsplatz. Als forensisch akkreditiertes Labor führen wir bundesweit solche ADM-Testungen (Alkohol – Drogen – Medikamenten-Untersuchungen) am Arbeitsplatz durch.

ILAC-MRA
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